Kreditvertrag

Der Kreditvertrag selbst dient dann gleichzeitig als vertragliche Rechtsgrundlage. Er beinhaltet alle elementaren Details der jeweilig gewählten Kreditart sowie die persönlichen Daten der Kreditnehmer: Vor- und Nachname, Geburtsname und -Ort, Anschrift, Kredithöhe, Rückzahlungsraten mit vereinbarten Zahlungsmodalitäten, Laufzeit, Zinssatz, Bereitstellung, Sicherheitsgewährung, Kündigung, Sondertilgungen, Zusatzvereinbarungen und den Gerichtsstand.

Meist der gewichtigste Vertragspunkt ist dabei der Zinssatz, von dem zum einen der Kreditgeber sein Unternehmen wirtschaftlich gestaltet. Zum anderen der Kreditnehmer die Belastungsgrenze aufgezeigt bekommt und die Dienstleistung gerne verärgert. Das Zinsniveau seriöser Finanzdienstleister ist dem allgemeinen Niveau angepaßt und richtet sich nach den ausgegebenen Werten der Deutschen Bundesbank sowie der Volkswirtschaft und der global vorherrschenden Wirtschaftspolitik. Wobei stets ein geringfügiges Verhandlunsgpotential innerhalb des Zinssatzes steckt – hier ist das Verhandlungsgeschick des Kreditnehmers gefragt.

Kreditverträge dürfen nur mit voll geschäftsfähigen, volljährigen Personen oder Unternehmen, Vereinen sowie Gesellschaften abgeschlossen werden. Inhalt eines Kreditvertrages sind zugleich die allgemeinen Geschäftsbedingungen des beauftragten Kreditinstitutes. Die Überprüfung eines Vertrages durch einen unparteiischen Dritten (z.B. Rechtsanwalt, Notar) ist ab einer gewissen Kredithöhe sicherlich anzuraten. Verhängnisvolle Kreditirrtümer wären somit weitestgehend auszuschließen und die dem gegenüber stehenden Unkosten sind meist nicht allzu relevant.

Sollte es dennoch nach einem gewissen Zeitrahmen zu einer Umschuldung kommen, werden stets gewisse Problematiken zu erwarten sein. Auch will der Kreditgeber nicht unbedingt auf seine Gewinnerwartungen verzichten und hält bei Umschuldungen selbst von seriösen Bankhäusern gewisse Knebelvereinbarungen bereit, die meist mit einem erheblichen Geldaufwand verbunden sind. Daran scheitern diese Ansinnen oftmals oder die Berechnung ist trotz alledem noch mit einem solchen Vorteil verbunden, daß dieser für den Kreditnehmer ärgerliche Faktor in Kauf genommen wird.

Einfacher ist eine Umschuldung im ersten Augenblick, wenn eine Vertragskündigung seitens des Kreditgewährenden vorliegt. Allerdings gehen solchen Kündigungen in der Regel Unstimmigkeiten voraus, die auf Liquiditätsproblem schließen lassen. Eine weitere Finanzierungsleistung eines anderen Kreditgebers ist dann äußerst erschwert ausfindig zu machen. Sollte dies dann auch nicht gelingen, droht natürlich