Ratenplanung: Einnahmen- und Ausgaben-Check

Die Frage, welche monatliche Kreditrate ins Budget passt, lässt sich nur mit Blick auf die Einnahmen und die Ausgaben beantworten. Mithilfe der unten stehenden Tabelle können die jeweiligen Posten notiert und dann gegengerechnet werden, heißt: Die Ausgaben müssen von den Einnahmen abgezogen werden.

Um bei der Ratenplanung nichts zu übersehen, ist es empfehlenswert, die Kontoauszüge von mindestens einem Jahr zu durchforsten und gegebenenfalls auch die Versicherungs- und Rechnungsordner zu Hilfe zu nehmen. Sofern keine exakten Zahlen genannt werden können, darf auch geschätzt werden – aber bitte nicht zu knapp. Wichtig: Die Daten müssen jeweils auf einen Monat umgerechnet werden. Wer zum Beispiel 60 Euro jährlich für den Sportverein zahlt, trägt für jeden Monat 5,00 Euro ein. Felder für Einnahmen, die nicht erzielt, und Ausgaben, die nicht getätigt werden, bleiben einfach leer.

Einnahmen Ausgaben
Gehalt Kaltmiete
Gehalt Ehepartner/in Nebenkosten
Kindergeld * Strom
Unterhalt Gas
Unterhaltsvorschuss Heizöl
Kinderzuschlag Stellplatz bzw. Garage
Elterngeld * Auto: Reparaturen
Mutterschaftsgeld * Auto: Pflege
Wohngeld Auto: Leasing-/Kreditraten
Arbeitslosengeld I * Auto: Benzin
Hartz IV Auto: ADAC / ACE
Miet- und Pachteinnahmen Bus, Bahn
Sonstige Einnahmen Telefon / Internet
Mobilfunk
Kabelfernsehen
GEZ-Gebühr
Pay-TV
Lebenshaltungskosten **
Kfz-Versicherung
Privathaftpflichtversicherung
Hausratversicherung
Gebäudeversicherung
Rechtsschutzversicherung
Lebensversicherung
(Riester-)Rentenversicherung
Private Krankenversicherung
Krankenzusatzversicherungen
Bausparvertrag
Sparverträge
Zigaretten/Tabak
Taschengeld für die Kinder
Vereinsbeiträge
Kindergarten
Schule
Haustiere (Futter, Pflege)
Kreditraten
Ratenzahlungen
Reparaturen
Rücklagen
Sonstige Ausgaben
SUMME SUMME
Einnahmen – Ausgaben:

*) Zu beachten: Nicht alle Zahlungen erfolgen dauerhaft, sondern sind zeitlich begrenzt. Das gilt es, bei der Kreditplanung zu berücksichtigen.

**) Die Lebenshaltungskosten, zu denen Kleidung, Lebensmittel und auch die Körperpflege zählen, zu beziffern, ist relativ schwer. Banken gehen von einer Pauschale in Höhe von etwa 650 Euro für die erste und 200 Euro für jede weitere Person im Haushalt aus.